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Der Wasserturm in Mannheim

Der Wasserturm in Mannheim stellt eine prächtige Sehenswürdigkeit der Stadt dar. Der im neobarocken Stil gebaute und reich verzierte Turm erhebt sich 60 Meter hoch auf dem Friedrichsplatz. Noch bis ins Jahr 2000 hinein wurde er in seiner ursprünglichen Funktion als Wasserturm als Herzstück der Mannheimer Trinkwasserversorgung genutzt. Umgeben ist er mit einem schönen Garten und Wasserbecken mit Springbrunnen und Wasserspielen. Der Wasserturm in Mannheim ist zu jeder Jahres- und Tageszeit ein interessantes Ausflugsziel. An Festtagen und an Wochenenden wird er abends in verschiedenen Farben illuminiert. Die Blumenbeete um das Schmuckstück herum werden jahreszeitlich entsprechend gestaltet. Die gesamte Anlage auf dem Friedrichsplatz bietet im Sommer angenehme Abkühlung und im Winter eine imposante Landschaft um den Monumentalbau, die zum Spazierengehen einlädt. Der Wasserturm in Mannheim ist sowohl ein prägnantes historisches und architektonisches Zeugnis seiner Zeit als auch ein lebendiges, erlebbares Denkmal in unserer heutigen Moderne.

Zur Geschichte

Dieser älteste Wasserturm Mannheims ist einer von etwa 20 und steht inzwischen unter Denkmalschutz. Sein Erbauer Gustav Halmhuber gewann 1885 einen Architektenwettbewerb, indem er detaillierte Entwürfe für den Turm und dessen Umgebung vorlegte. Der Wasserturm in Mannheim wurde nach diesen Plänen unter Mitwirkung des Wasserbauingenieurs Oskar Smreker gebaut und 1889 in Betrieb genommen. Das Dach erlitt während des zweiten Weltkrieges erhebliche Schäden, weshalb es sogar Überlegungen zum Abriss gab. Glücklicherweise entschied sich 1962 die Stadt Mannheim aber zur kompletten Rekonstruktion, die vom Mannheimer Architekten Ferdinand Mündel realisiert wurde. Der Wasserturm in Mannheim erhielt im Rahmen dieser Baumaßnahme auch eine neue, der damaligen Zeit entsprechende technische Ausstattung im Inneren. Die originalgetreue Bekrönungsfigur der Amphitrite, die Frau des Meeresgottes Poseidon, wurde 1963 wieder hergestellt. 1986 erfolgte eine weitere Sanierung im Außenbereich, wobei die Balustraden und Sphingen, sowie die Treppen erneuert wurden.

Lage

Der Wasserturm in Mannheim befindet sich im Stadtteil Seckenheim und stellt eine Verbindung zwischen Innenstadt und östlich davon gelegenen Gebieten dar. Er grenzt direkt an die Festhalle und Kunsthalle und ist praktisch ein Tor zur heutigen Einkaufsmeile Mannheims. Eine Straßenbahnhaltestelle trägt den Namen Wasserturm. Unter dem Friedrichsplatz befinden sich Tiefgaragen. Der Platz selbst ist nicht befahrbar, aber sehr gut erreichbar. Bereits 1832 war der Platz vor dem Heidelberger Tor für diese ursprünglich technische Einrichtung ausgewählt worden. Die günstige Lage zum Käfertaler Wald bot eine geeignete Position für die Errichtung eines Hochbehälters für die Trinkwasserversorgung.

Zum Baustil

Der Wasserturm in Mannheim mit seinen umgebenden Außenanlagen zählt zu den berühmtesten Jugendstilanlagen Deutschlands. Der Wasserturm selbst besitzt einen Durchmesser von 19 Metern. Er wurde aus Ziegeln gemauert und mit gelbem Sandstein aus Sinsheim verputzt. Der breit angelegte Treppenaufgang führt zum Sockelgeschoss. Die Girlanden und Putten des Frieses wurden vom Bildhauer Ernst Westpfahl etwa in Höhe des Wasserbehälters angebracht. Auch ein Konsolgesims ist dort zu finden. Auf dem Kupferdach gibt es neben einer Laterne eine balkonartige Aussichtsplattform. Die Turmfigur misst 3,5 Meter und besteht aus getriebenem Kupfer.

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