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Die Heidelberger Universität

Wenn Sie die Großstadt Heidelberg in Baden-Württemberg besuchen, so werden Sie nicht daran vorbei kommen, sich die Heidelberger Universität anzuschauen. Die Heidelberger Universität ist eine der ältesten europäischen Universitäten. Sie ist zudem die älteste Universität von Deutschland und sticht mit ihrer Extravaganz heraus.
Sie besitzt ein eigenes Universitätsmuseum, das mehr über die besondere Geschichte der Universität verrät.

Allgemeines

Die Heidelberger Universität ist in 12 Fakultäten gegliedert. Jedes Semester schreiben sich in etwa ganze 30.000 Studierende ein. Etwa 18 % der Studenten stammen aus dem Ausland. Dort lehrten zudem rund 520 Professoren. Über die Heidelberger Altstadt, den Stadtteil Bergheim und über das Neuenheimer Feld sind die Hochschulgebäude verteilt. Die Hochschule ist Gründungsmitglied der Liga Europäischer Forschungsuniversitäten und der Coimbra-Gruppe.

Die historischen Anfänge der Hochschule

1386 wurde sie auf Anweisung des Papstes von dem pfälzischen Kurfürsten Ruprecht dem Ersten erbaut und in dem Jahr 1803 mit Hilfe des Markgrafen erneuert. Durch die zwei Herrscher entstand auch der heutige Name der Universität.

Die ehemlaige Ruperto Carola wurde mit Genehmigung des Papstes im Jahr 1386 von Kurfürst Ruprecht dem Ersten gegründet, um seinem Territorium, der Pfalz am Rhein, ein geistiges Zentrum zu gewähren. Zudem sollten Fremde angezogen werden und Kirchen- und Staatsdiener im eigenen Lande ausgebildet werden.

Am 01. Oktober des Jahres 1386 wurden die Stiftungsurkunden angefertigt. Am 18. Oktober begann das Studium Generale mit einer Heiligen Messe. Am Tag danach wurden die Vorlesungen begonnen. Die ersten Professoren der jungen Heidelberger Universität stammten meist aus Paris und Prag. Sie ergriffen die Flucht vor der Kirchenspaltung und den Nationalitätenkämpfen aus ihrem Heimatland in das frühere sichere Ausland. Der erste Rektor der Heidelberger Universität war Marsilius von Inghen. In Heidelberg wurde über einen langen Zeitraum hinaus nur die philosophische Richtung des Nominalismus gelehrt.

In der Universität gab es zu Beginn zu wenig Platz, die Vorlesungen fanden im Augustiner- und im Franziskanerkloster statt. Mehr Räume bekam die Universität, als der Kurfürst Ruprecht der Zweite die Juden aus Heidelberg vertrieb und die freigewordenen Gebäude der Hochschule überließ. Die ehemalige Synagoge wurde zur Marienkapelle umgebaut und diente von nun an als Hörsaal. Zur Finanzierung der Hochschule wurde das Heiliggeiststift von Kurfürst Ruprecht dem Dritten gegründet.

Schnupperstudium

Schüler, die nach dem Beenden ihrer Schullaufbahn studieren möchten, bekommen an der Universität die Möglichkeit für ein sogenanntes „Schnupperstudium“. Das Angebot zum Schnupperstudium entstand aus dem Wunsch von vielen Schülern, einmal eine echte Vorlesungen an der Hochschule besuchen zu können. Die interessierten Schüler müssen sich hierfür nicht anmelden, sondern können einfach vorbei kommen. Es soll eine weitere Hilfestellung auf dem Weg zu der Studienentscheidung der interessieren Schüler sein.

Eine Reise in die Vergangenheit

Der besondere Baustil der Hochschule zaubert einen zurück in das 15. Jahrhundert und erschafft eine besondere Atmosphäre.
Besonders für Interessenten von Geschichte ist die Heidelberger Universität ein absolutes „Must-See“.

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